Zweikampf im Ligaspiel Teutonia Überruhr I gegen Al-Arz 4

Erste gewinnt hitzige Partie mit 7:3 gegen Al-Arz 4

Im vierten Ligaspiel der Saison konnte Teutonia einen am Ende deutlichen und verdienten 7:3-Erfolg gegen Al-Arz 4 feiern. Die Vorzeichen waren dabei alles andere als optimal: Aufgrund von zehn Ausfällen mussten die Teutonen ersatzgeschwächt in die Partie gehen. Trotzdem konnte eine starke Mannschaft aufgestellt werden, die sich am Ende für ihren Einsatz belohnte.

Von Beginn an war zu spüren, dass es ein hitziges und umkämpftes Spiel werden würde. Gerade in der ersten Halbzeit merkte man diese Intensität auch der Spielweise der Teutonen an. Für ihre Verhältnisse unterliefen der Mannschaft ungewohnt viele Fehler und Ungenauigkeiten. Dadurch blieb Al-Arz im Spiel und konnte immer wieder Nadelstiche setzen.

Nach dem frühen Rückstand fanden die Teutonen jedoch zunehmend besser in die Partie. Beim 1:1 war Johannes Boudewijns genau richtig zur Stelle: Nach einem Schuss aus rund 16 Metern stand Johannes goldrichtig und staubte eiskalt ab. Kurz darauf sorgte Timo Denker für die Führung. Aus rund zehn Metern blieb er ganz cool und schob den Ball eiskalt ins Netz.

Al-Arz ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und kam wieder zurück. Zur Halbzeit stand es schließlich 3:3 – ein Ergebnis, das den offenen und hitzigen Verlauf der ersten 45 Minuten widerspiegelte.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Teutonen dann ein völlig anderes Gesicht. Die Mannschaft übernahm die Kontrolle über das Spiel und ließ dem Gegner kaum noch eine Chance. Die Aktionen wurden sicherer, der Ball lief besser und auch vor dem Tor zeigte sich Teutonia konsequenter.

Den Anfang machte Ibrahim „Ibo“ Hassan Mahamed, der aus rund 16 Metern mit seinem linken Fuß mitten ins Tor traf und seine Mannschaft erneut in Führung brachte. Anschließend war Jerome Lansky zur Stelle und schob den Ball überlegt unten rechts zum nächsten Treffer ins Netz.

Beim nächsten Tor zeigte sich dann der Einsatz der gesamten Mannschaft: Frederik Aaron Bucksch, eigentlich als Innenverteidiger unterwegs, stürmte mit nach vorne und war genau im richtigen Moment zur Stelle, um den Ball abzustauben und auf 6:3 zu erhöhen.

Den Schlusspunkt und gleichzeitig das Highlight des Spiels setzte Niklas Teichmann. Er nahm den Ball stark an und schloss anschließend eiskalt ab. Ein Treffer, wie man ihn von Niklas gerne sieht: Er schießt zwar nicht viele Tore – aber wenn er trifft, dann sind es meistens schöne. Mit seinem Treffer machte er den 7:3-Endstand perfekt.

Am Ende steht somit ein 7:3 für Teutonia 1. Nach einer fehlerhaften und ausgeglichenen ersten Halbzeit steigerten sich die Teutonen nach der Pause deutlich, übernahmen komplett die Kontrolle und ließen dem Gegner keine echte Möglichkeit mehr, zurückzukommen.

Ein verdienter Sieg, eine starke Reaktion auf die schwierige Personalsituation und vor allem eine zweite Halbzeit, die gezeigt hat, was in dieser Mannschaft steckt.

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